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Projektziele

FraxForFuture entwickelt eine nationale Strategie für Forstpraxis, Politik und Forschung, damit sie sich gemeinsam und effektiv für die Esche einsetzen können. Zudem erprobt das Demonstrationsprojekt erstmalig in Deutschland eine konzertierte Vorgehensweise zu Erfassung, Beschreibung und Umgang mit einem forstpathologischen Krankheitsbild am Beispiel des Eschentriebsterbens. Dabei geht es um den langfristigen Erhalt der Esche als Wirtschaftsbaumart, das Auftreten der Krankheit sowie den Umgang mit befallenen Beständen. FraxForFuture arbeitet sowohl direkt zum Eschentriebsterben als auch vorbereitend zu weiteren erwartbaren, tiefgreifenden Schadereignissen in Wäldern, um Strukturen zum effektiven bundesweiten Umgang mit solchen zu etablieren.

Dazu wurden fünf Forschungsverbünde und eine Ergänzungsstudie eingerichtet, die unterschiedliche Forschungsschwerpunkte verfolgen und sich dabei eng vernetzen. Die Verbünde bestehen jeweils aus mehreren Teilprojekten, die von verschiedenen Projektpartnern — über ganz Deutschland verteilt — bearbeitet werden.

 

Neu - Unser Folgeprojekt: FraxForFuture 2: FraxRecovery

Das Verbundprojekt FraxForFuture 2: FraxRecovery" führt die erfolgreiche Arbeit des Vorgängerprojekts (2020–2024, gefördert durch den Waldklimafonds) fort. Ziel ist es, bewährte Methoden zum Erhalt und zur Wiederansiedlung der Gemeinen Esche (Fraxinus excelsior) weiterzuentwickeln und direkt in die forstliche Praxis zu integrieren.

Das Folgeprojekt umfasst zehn Teilvorhaben, die sich auf die folgenden drei Handlungsfelder konzentrieren:

  • Schutz des Ökosystems und Wiedereinbringung toleranter Eschen.
  • Praxistransfer der gewonnenen Erkenntnisse und breite Implementierung von Rettungsmaßnahmen
  • Monitoring des weiteren Schadgeschehens und Erfolgskontrolle von Managementkonzepten