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Frax For Future - Gemeinsam für den Erhalt der Esche

Das Vorkommen der Gemeinen Esche (Fraxinus excelsior) in Mitteleuropa geht drastisch zurück. Grund dafür sind vor allem Infektionen durch einen Pilz — das Falsche Weiße Eschenstängelbecherchen (Hymenoscyphus fraxineus). Es verursacht seit 2002 in Deutschland wie auch in weiten Teilen Europas das Eschentriebsterben. Qualitätsverschlechterung des Holzes, Mortalität der Bäume und erhöhter Aufwand für Kontrollen und Maßnahmen im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht führen zu finanziellen Einbußen für Forstbetriebe. Zudem ist die forstliche Zukunft der Gemeinen Esche sehr ungewiss, v. a. da Neuanpflanzungen nicht empfohlen werden.

Um den Erhalt der Esche als einheimische Waldbaumart und damit auch den Erhalt der auf die Esche spezialisierten Arten und Lebensgemeinschaften zu sichern, wurde das Demonstrationsvorhaben FraxForFuture ins Leben gerufen. Über das gesamte Bundesgebiet verteilte Untersuchungsflächen dienen als gemeinsame Arbeitsplattform für wissenschaftliche Untersuchungen auf Basis eines breitgefächerten Methodenkatalogs. Die Untersuchungsflächen werden von allen beteiligten Institutionen bearbeitet.


Aktuelles

Das Handbuch zur Erkennung von Merkmalen des Eschentriebsterbens an der Gemeinen Esche wurde im Rahmen des Demonstrationsprojekts FraxForFuture…

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Innerhalb von zweieinhalb Wochen Ende Juli bis Anfang August wurden auf den Untersuchungsflächen verschiedene Proben von Eschen gewonnen. Unter…

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Auf einem Waldweg steht ein Bus, vor dem ein Tisch aufgebaut ist. Darauf bereiten ein Mann und eine Frau verschiedene Proben von Eschen für den Transport vor. Diese können anschließend in die neben dem Tisch stehenden Styroporboxen gepackt werden.

Die Sommerbonitur auf unseren Untersuchungsflächen ist abgeschlossen, wobei sich hochwasserbedingt die Bonitur der Fläche BW_1 am Oberrhein etwas…

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Mit einem Blick von unten in die Baumkronen zeigen sich alle Symptome des Eschentriebsterbens: von einem vollbelaubten Baum über Bäume mit vielen Wasserreisern und lichter Belaubung bis hin zu abgestorbenen Bäumen. In mindestens zwei Baumkronen sieht man herunterhängende Totäste von denen eine potentielle Gefahr für Waldbesuchende ausgeht.

Am 5. und 6. Juli hat sich der Unterverbund FraxGen zu einem ersten Arbeitstreffen in Hann. Münden getroffen. Thema war die Abstimmung der Aufnahmen…

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