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FraxForFuture - Gemeinsam für den Erhalt der Esche

Das Vorkommen der Gemeinen Esche (Fraxinus excelsior) in Mitteleuropa geht drastisch zurück. Grund dafür sind vor allem Infektionen durch einen Pilz — das Falsche Weiße Eschenstängelbecherchen (Hymenoscyphus fraxineus). Es verursacht seit 2002 in Deutschland wie auch in weiten Teilen Europas das Eschentriebsterben. Qualitätsverschlechterung des Holzes, Mortalität der Bäume und erhöhter Aufwand für Kontrollen und Maßnahmen im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht führen zu finanziellen Einbußen für Forstbetriebe. Zudem ist die forstliche Zukunft der Gemeinen Esche sehr ungewiss, v. a. da Neuanpflanzungen nicht empfohlen werden.

Um den Erhalt der Esche als einheimische Waldbaumart und damit auch den Erhalt der auf die Esche spezialisierten Arten und Lebensgemeinschaften zu sichern, wurde das Demonstrationsvorhaben FraxForFuture ins Leben gerufen. Über das gesamte Bundesgebiet verteilte Untersuchungsflächen dienen als gemeinsame Arbeitsplattform für wissenschaftliche Untersuchungen auf Basis eines breitgefächerten Methodenkatalogs. Die Untersuchungsflächen werden von allen beteiligten Institutionen bearbeitet.


Aktuelles

In insgesamt neun Bundesländern suchen die FraxGen-Kolleg:innen nach vitalen Eschen. Diese Hoffnungsträger wurden als Pfropflinge vermehrt und werden…

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Junge Eschen stehen im im Freiland. An ihnen werden Resistenztests durchgeführt.

In den Monaten Juli und August werden die Alteschen auf den FraxForFuture Untersuchungsflächen nach einheitlichen Ansprachekriterien bewertet…

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Im FraxForFuture-Teilprojekt „Fernerkundung“ haben am 17.06.2022 die diesjährigen Frühjahrsbefliegungen mit Hyperspektralsensorik stattgefunden. Dabei…

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Auf den verbundweit eingerichteten Untersuchungsflächen finden halbjährig Bonituren aller Eschen statt. Nachdem die Ergebnisse aus den ersten drei…

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Eine Deutschlandkarte zeigt die Lage der Untersuchungsflächen